Leider keine...

DJKarotte | 26.08.2007

Loft Club Ludwigshafen
Einlass: 00:30 Uhr
Begleiter: Ela, Sandra

Bericht: Eine gute Tat vollbringen? Ein Experiment wagen? Die Langeweile erschlagen? Dem Drang zu Tanzen nachgeben? Oder vielleicht alles zusammen..?

Naja egal, irgendwie haben Ela und ich uns von Sandra zwingen lassen - obwohl... "zwingen" in diesem Zusammenhang ist wahrscheinlich doch der falsche Ausdruck - denn wir haben sie dazu überredet, mit in den Loft Club zu gehen. Denn wir wollten ja auf gar keinen Fall, dass Sandra alleine Zuhause sitzt. Man muss dazu sagen, es war Samstag - kein Freitag (Freitag + Loft = Indie Night)!
Also sind wir nach Pop im Hafen über einen kleinen Erfrischungs-Umweg bei Stoppie vorbei, dort trafen wir uns mit Sandra und machten uns zu dritt auf ins Loft. Sandra strahlte schon über beide Ohren hinweg als wir uns nur sahen, dies hörte auch die ganze Nacht nicht mehr auf.

Es war schon länger im Gespräch mal ein Experiment zu wagen und meine Ohren mit Minimal / House Musik zu "beglücken". Es war nun also soweit, wir betraten die Höhle des Löwen, die Kammer des Schreckens, die Schlucht der Angst und diese war trotz des hohen Eintrittsgeldes (Ela musste ihren letzten Cent aus dem Geldbeutel quetschen), gerammelt voll.

Bevor es auf die Tanzfläche ging, verschafften wir uns seitlich erstmal einen kleinen Überblick über das Geschehen und lauschten den ungewohnten Klängen von DJ Karotte. Kurze Zeit später konnte sich Sandra nicht mehr halten und es ging auf die Tanzfläche. Schnell noch hier und da die Tanztechniken abgeschaut und dann auch in zuckungsartigen Bewegungen getanzt.

Anfänglich, für mich sehr eigenartig, war das so alle 10 bis 15 Minuten die ganzen Leute sich zum DJ drehten und diesem lautstark zu jubelten. Später erfuhr ich, dass dies bei Beatänderungen üblich sei und habe mich auch glatt daran beteiligt. Auch die seltenen mystischen Bewegungen von DJ Karotte waren sehr amüsant anzusehen, man könnte fast sagen "Pharao meets Pantomime".

Es war alle mal eine sehr sehr lustige Nacht und nach mehreren Stunden in der House-Szene kann ich diese Musik nun sehr gut beschreiben:
Vier verschiedene Sounds, so oft wie möglich in den unterschiedlichsten Reihenfolgen und Geschwindigkeiten ablaufen lassen, sieben Stunden am Stück ohne dasselbe mehrmals zu mischen.
Allerdings ob man dies raus hört, lässt sich dahin gestellt sein.

Bis zum nächsten mal, dann aber mit Alkohol!